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Verkehrsunfall zwischen Kraftfahrzeug und Fußgänger

11. Februar 2014

Grundsätzlich haften bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Kraftfahrzeug und einem Fußgänger, der Fahrer, Halter und Haftpflichtversicherer gemäß den §§ 7, 11, StVG, § 115 VVG allein. Nur wenn nachgewiesen wird, dass der Fußgänger sich verkehrswidrig verhalten hat, kann eine Haftungsabwägung zu dessen Mithaftung führen. Es kann sogar vorkommen, dass die Haftung wegen überwiegendem grobem Verschulden des Fußgängers gänzlich entfällt. Die Beweislast für ein verkehrswidriges Verhalten des Fußgängers trifft den Schädiger. Kann der Schädiger einen Mitverschuldensanteil (z.B. durch Zeugen oder ein unfallanalytisches Sachverständigengutachten) nicht nachweisen, geht dies nicht zu Lasten des Geschädigten und es verbleibt bei der grundsätzlichen vollen Haftung des Schädigers.

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