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Restwert bei wirtschaftlichem Totalschaden

25. März 2014

Es kommt in der Praxis bei der Unfallregulierung oftmals vor, dass die gegnerische Haftpflichtversicherung dem Geschädigten ein weitaus höheres Restwertangebot übermittelt, als vom Sachverständigen im Schadensgutachten ermittelt wurde.

Was darf bzw. muss ein Geschädigter bei einem wirtschaftlichen Totalschaden beachten?

Dem Geschädigten steht es grundsätzlich frei, das beschädigte Fahrzeug zu dem vom Sachverständigen ermittelten Preis zu veräußern. Der Geschädigte verstößt nicht gegen seine Schadensminderungspflicht, wenn er sein beschädigtes Fahrzeug zu einem Zeitpunkt verkauft, bevor der Haftpflichtversicherer überhaupt Gelegenheit hat, ein eigenes Angebot zu unterbreiten. Konkret bedeutet dies, dass der Geschädigte zu dem im Gutachten genannten und durch drei regionale Angebote belegten Restwert verkaufen kann, ohne die gegnerische Haftpflichtversicherung hiervon in Kenntnis setzen zu müssen. Eine Wartepflicht besteht demnach nicht.

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