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Fiktive Abrechnung eines KFZ-Schadens nach einem Verkehrsunfall

10. Februar 2014

Lässt ein Geschädigter nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall sein Fahrzeug durch einen Sachverständigen begutachten und anschließend günstiger reparieren, so beläuft sich der Schadensersatzanspruch auf die tatsächlich angefallenen Bruttoreparaturkosten. Der Geschädigte darf demnach nicht fiktiv auf der Grundlage des vom Sachverständigen ermittelten Netto-Betrages zzgl. tatsächlich angefallener Umsatzsteuer abrechnen, obwohl er das Fahrzeug für weniger hat reparieren lassen. Dies ist eine Folge des sog. Bereicherungsverbotes des Schadensersatzrechtes.

Quelle: BGH Online, Urteil vom 3.12.2013 –VI ZR 24/13

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